Sponsoren

Alle Sponsoren anzeigen
 
News
Zurück

24h Radthropy - Rund um die Kirschenhalle


Toller Abschluss einer tollen Saison. Jacob erreicht bei der 24h Radtrophy den 2. Platz

Anfangs war sich Jacob nicht sicher, ob er wirklich in Hitzendorf starten soll. Ist er doch erst zwei Wochen zuvor Paris-Brest-Paris gefahren. Er sollte diese Entscheidung jedoch nicht bereuen.

In der Woche vor dem Rennen fuhr Jacob den Kurs mit Eduard Fuchs ab. Dabei stellte er fest, dass bei dem lediglich 3,85 km langen Rundkurs nicht viel Zeit für Essen und Trunken bleibt. Der Kurs führt gleich nach dem Start direkt rund um die Kirschenhalle, somit gilt es mehrere 90 Grad Kurven zu bewältigen. Lasst man hier zum Vordermann ein kleines „Loch aufgehen“, muss man es nachher beim Anstieg umgehend „zufahren“. Höchste Konzentration ist somit gefordert. Die Strecke führt, nach einem kurvigen Anstieg von 30 Höhenmeter und einer kurzen Abfahrt, einen Kilometer auf der flachen Landstraße zurück zur Kirschenhalle. Hier ist kurz Zeit um sich zu für die nächste Runde zu stärken.
Am Tag des Rennens war es sehr heiß. 30 Grad zeigte das Display des Edge 800 und gleich vom Start weg wurde das Tempo sehr hoch gehalten. Die Staffelfahrer „zogen“ die Solo-Fahrer, doch auch in deren Windschatten war es nicht leicht dran zu bleiben. Die Anstiege wurden sehr schnell und im anaeroben Bereich gefahren. Schon bald waren es immer weniger Solo-Fahrer, die den Anschluss zum Feld halten konnten. Jacob hatte in den ersten Stunden vor allem mit der Hitze z kämpfen. Mehr als das Trikot kann man zum Abkühlen nicht öffnen und mit Kopfschmerzen wird so ein Rennen zur Qual. Hier galt als oberstes Ziel den Anschluss an die Gruppe zu halten. Gegen Abend wurden die Temperaturen angenehmer, die Kopfschmerzen wurden weniger und Jacob hatte wieder neue Kräfte. Der deute Bernd Paul hatte inzwischen das gesamte Feld drei Mal überrundet. Für Jacob galt es, sich zu bewiesen. Anfangs scheiterte der erste Angriffsversuch von Jacob, doch als Bernd Paul ansetzte um die Gruppe erneut zu überrunden, nutze Jacob die Gelegenheit und folgte dem Deutschen. Zwei Runden konnten die beiden gegenüber den Mitstreitern gut machen.
Inzwischen war die Nacht angebrochen und die Gruppe fuhr wieder geschlossen bei konstantem Tempo. Unter Tags hatte Christoph Strasser einmal mit einem Tief zu kämpfen, doch er erholte sich wieder, denn plötzlich verschärfte er das Tempo. Zwei Stunden lang musste Jacob kämpfen um bei den Anstiegen nicht das Hinterrad von Christoph zu verlieren. Letztendlich konnte Jacob Christophs Ausreißversuch vereiteln.
Gegen Ende hin versuchte Jacob noch Bernd Paul abzuschütteln, doch obwohl dieser mit der Verdauung Schwierigkeiten hatte, schaffte Jacob es nicht sich von ihm zu lösen. Bernd war einfach der überlegene Fahrer in diesem Rennen. Nach 24 Stunden ohne Pause kamen Bernd und Jacob gemeinsam im Ziel an.


Fazit:

Zwei Wochen Erholung nach dem 1230 km Marathon Paris-Brest-Paris können reichen, müssen aber nicht. Nach dem Glocknerman war ich mehr als ein Monat komplett platt. Mein größter Respekt gilt Christoph Strasser, der sich nach so einer Monster Saison noch so ein giftiges und schnelles Rennen antut.
Für mich ist die Saison nun auch vorbei. Bis Oktober mach ich mal Pause und dann geht’s wieder los. Trainiert wird im Winter wieder in Gran Canaria =).






Zum Vergrößern klicken      Zum Vergrößern klicken      Zum Vergrößern klicken      Zum Vergrößern klicken      
10.09.11 23:59  
Newsletter
Berichte
Sieg beim Glocknerman
Glocknerman - Ultra Radmar
Ötztaler Radmarathon