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Ötztaler Radmarathon


Für jeden ambitionierten Radfahrer ist es ein Traum beim Ötztaler Radmarathon an den Start zu gehen. 19.000 meldeten sich dieses Jahr, jedoch bietet der Marathon nur für 4.500 Teilnehmer platzt. Auf den 238 km werden 5500 Höhenmeter überwunden.


Nicht nur Aufgrund der Länge und der Höhenmeter ist der Ötztaler legendär, sondern auch wegen der perfekten Organisation. Der Ötztaler bietet ein tolles Rahmenprogramm und eine sehr große Expo. Während des Marathons wird man exzellent bei den Versorgungstellen verpflegt. Dieses Jahr kreierte sogar ein zwei Haubenkoch exquisite Energiebälle für die erste Labestation am Kühtai. Das größte Highlight am Ötztaler ist für mich jedoch die 238 Kilometer lange Straßensperre. So etwas gibt es sonst wirklich nirgends.


Am Tag zuvor bin ich noch eine kleine Runde zusammen mit Jan Ullrich und seinen Fans gefahren. Am Abend fängt es stark zu regnen an. Hoffentlich ist zumindest der Start trocken.




Am Renntag stand ich um 5:00 Uhr auf. Frühstückte ausgiebig und machte mich auf zum Startbereich. Pünktlich um 6:45 Uhr starteten wir bei atemberaubender Stimmung. Über uns kreiste ein Hubschrauber, der den Marathon filmte. Rechts von mir standen zwei riesige Heißluftballone, vor mir ein paar Hundert Teilnehmer und hinter mir die restlichen vier Tausend. Gleich nach dem Start versuchte ich an die Spitze des Feldes zu kommen, da die Fahrt Richtung Ötz doch etwas gefährlich ist. Mit 48,5 km/h Schnitt erreichten wir nach ca. 40 Minuten Ötz. In einem Irrentempo wurde das Kühtai in Angriff genommen. Für mich als Langstreckenradfahrer war das Tempo viel zu hoch und so wurde ich doch von einigen überholt. Erfreulicherweise ging es mir mit der Lunge schon viel besser, so dass ich überhaupt im höheren Pulsbereich fahren konnte. Alleine das war schon ein tolles Gefühl. Den Brenner konnte ich super hinauffahren. Dafür merkte ich auf Jaufenpass wie sehr mich das Kühtai ausgelaugt hatte. Während der ganzen Zeit freute ich mich schon auf das Timmelsjoch. Der Berg ist sehr lang und nicht so steil wie Kühtai oder der Jaufenpass. Hier kann ich mein Tempo und meine Stärke, die Ausdauer ausspielen. Und so war es auch am Timmelsjoch, dort habe ich dann auch die meisten, die mich am Jaufen stehen ließen, wieder eingeholt. Nach 8:25 Stunden erreichte ich dann glücklich und bei einer super Stimmung das Ziel in Sölden. Dieser Marathon ist ein Muss!



Dokumentation auf Servus TV
Am 6. September wird erstmals ein Beitrag über den Ötztaler Radmarathon 2012 auf Servus TV ausgestrahlt. Sehr gefreut habe ich mich über die Zusammenarbeit mit Servus TV, die mich in ihre Dokumentation eingebaut haben. Der Beitrag hinterleuchtet die Frage: Wie geht es wohl es dem 48h-Höhenmeter-Weltrekordhalter, der bei seinem Weltrekord in 48h Stunden sozusagen 5 Mal den Ötzi gefahren ist bei einer Ötztaler-Runde nur um einiges schneller. Das folgende Video zeigt den Beitrag von Servus TV vom 13. September 20:15 Uhr:

Die Antwort bekommt ihr am Donnerstag dem 6. September um 19:40 auf Servus TV. Die 30-minütige Dokumentation über den Ötztaler gibt es dann am 13. September um 20:15 Uhr auf ORF Sport Plus.






31.08.12 1:13  
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