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Ein Monat auf Gran Canaria


Ich nutzte bereits die letzten beiden Winter um mich auf der traumhaft schönen Insel Gran Canaria auf die kommende Saison vorzubereiten. Erstmals flog ich jedoch im Februar und nicht wie sonst im Jänner hinunter und blieb statt zwei Wochen, sogar vier Wochen unten und belegte kein Hotel sondern ein Appartement.

Jänner vs. Februar
Lange beschäftigte mich die Frage nach dem besten Zeitpunkt um der Kälte zu entfliehen. Mir war es in den letzten Jahren durch meine Trainingsaufzeichnungen aufgefallen, dass der Dezember und Jänner gar nicht so winterlich bei uns in Graz sind, wie es eigentlich die Jahreszeit verspricht und es meist zu dieser Zeit sogar möglich war draußen zu trainieren. Daher wählte ich den Februar um nach Gran Canaria zu fliegen und bereute dies nicht. Obwohl es auf den Kanaren generell warm ist, auch im Winter, ist der Februar trotzdem angenehmer als der Jänner. Im Schnitt ist es sogar ein paar Grad wärmer und der Windstopper kann des Öfteren zu Hause gelassen werden. Auch die Sonne ist spürbar länger am Himmel und so können noch längere Touren gefahren werden.



Hotel vs. Appartment
Täglich 8 Stunden Training daneben der Haushalt, Kochen und Einkaufen halten einen ständig auf Trab. Ein Hotel ist da schon bequemer, aber teurer und vor allem ist die Hotelkost nach spätestens einer Woche langweilig. Das Appartment punktet hier, da wir uns jeden Tag nach dem Training mit frischen Fisch, gegrillten Kalamari oder Scampi belohnen konnten. Regionale Produkte gibt es in sehr guter Qualität zum günstigen Preis. So zahlten wir für ein Kilo frische Kalamari im Supermarkt gerade mal 6 Euro. Dafür kostet 1 Liter frische Milch 2 Euro und Fleisch schnell mehr als 8 Euro / kg. Obst und Gemüse ist aber für unsere Verhältnisse sehr billig. Orangen lassen sich sogar teils direkt vom Baum während der Radtour pflücken.



Leihrad vs eigenem Rennrad
Mittlerweile lassen sich die Fluglinien schon 50 Euro pro Strecke für den Flugkoffer zahlen. Vereinzelt auch bis zu 75 Euro pro Richtung. Für all jene, die nur eine oder zwei Wochen in den Süden fliegen lohnt es sich daher das Rennrad direkt vor Ort auszuleihen. Seit nun einem Jahr ist der Oberösterreicher Andreas Suppan mit einem Radverleih im Maspalomas vor Ort und bietet seinen Kunden erstklassige Specialized- und Haibike-Räder.



Die Insel
Gran Canaria ist drittgrößte Insel der Kanaren. Annähernd kreisrund und 50 Kilometer im Durchmesser lassen den Betrachter der „google maps“-Karte zunächst vermuten, dass es auf der Insel bald fad werden dürfte und stets die gleichen Straßen gefahren werden. Spätestens vor Ort wird einem dann bewusst, dass man die Insel falsch eingeschätzt hatte. Gran Canaria ist ein großer Berg mit 16 sternförmig von der Mitte nach außen abfallenden Tälern. Durch den Einfluss der Passatwinde kommt das Wetter stets von Norden und macht damit Gran Canaria zu etwas ganz besonderem. 14 Mikroklimazonen sind auf der Insel zu finden, wobei der Süden im Allgemeinen trocken, warm und mit Palmen und Kakten bewachsen ist und die Nordseite grün und Nadel- und Laubbäumen beherbergt.



Das Trainingslager – Die Touren
Es empfiehlt sich im Vorhinein die Touren und Trainingseinheiten gut zu planen. So kann die ganze Vielfalt der Insel bewundert werden. In der folgenden sind meine Touren zu finden:

Tag km Hm Beschreibung und

Link zum Track

1.2 113 2480 Kleine Stauseenrunde - Ayacata
2.2 126 3000 Von Maspalomas auf den höchsten Punkt der Insel, den Pico de las Nieves mit 1949 m Seehöhe.
3.2 158 3800 >Von Maspalomas über die Küstenstraße geht es in den Westen nach San Nicolas. Über das Tränental anschließend nach San Bartolome und über den Osten der Insel zurück.
4.2 40 700 Zum wunderschönen Sandstrand von Amadores
5.2 133 3300 In die Mitte der Insel nach Tejeda
6.2 140 3460 Pico – Tejededa - Soria
7.2 113 2886 Kürzere Runde auf den Gipfel mit Rückfahrt über den Osten
8.2 40 739 Zweiter Ruhetag. Kleine Runde nach Ayagumies.
9.2 149 3494 Tag 9: Ayacata auf Umwegen.
10.2 193 4777 GC Tag 10: Mogan - Agaete - San Mateo
11.2 198 4103 Die Große Stauseenrunde im die umgekehrte Richtung. Aufgrund der schlechten Straße im Tränental empfiehlt es sich aber dies Tour in die umgekehrte Richtung zu fahren.
14.2 202 5321 Große Stauseenrunde und zweimal Ayagaures - mit Alban Lakata.
15.2 188 4848 GC Tag 15: Mogan - Agaete - Nublo
16.2 174 4460 Nublo – Teror – San Mateo. Wunderschöne Tour auf kleinen Straßen
18.1 148 3812 Soria – San Bartolome. Mit Marko Baloh
19.2 105 2243 San Bartolome und zurück




1.03.13 18:09  
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